
In einem sind Anämien alle gleich: die Erythrozytenzahl, das Hämoglobin und der Hämatokrit sind erniedrigt. Die Ursachen der Anämie sind hingegen sehr vielfältig.
Während die Gabe von Erythrozytenkonzentraten (RBC) nur schwersten Formen der Anämie vorbehalten ist, ergibt sich in den anderen Indikationen inzwischen eine recht bunte Vielfalt an therapeutischen Möglichkeiten. Doch wo stehen die HIF-PHI im Vergleich zu den Epoetinen bei der renalen Anämie, wo stehen wir mit den oralen und parenteralen Eisen-Präparaten, und wird sich das Feld der Komplement-Inhibitoren in den nächsten Jahren vollständig verändern?
Es ist deshalb an der Zeit, kurz innezuhalten, sich einen Überblick zu verschaffen, wo wir gerade stehen, aber auch einen Blick in die Zukunft zu werfen, wo die größten Veränderungen zu erwarten sind.